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Härteprüfverfahren im Überblick

Einordnung, Ablauf, Unterscheidung und Praxisempfehlungen.

Hier finden Sie Wissenswertes zu den Grundlagen der Härteprüfung, zu den gängigsten genormten Prüfverfahren Rockwell, Brinell, Vickers und Knoop sowie zu weiteren Prüfverfahren wie der Kohlenstoff-, Kunststoff- und der Leeb-Prüfung.

Rockwell

Rockwell

Es handelt sich um ein Tiefendifferenzverfahren.

Rockwell
Vickers

Vickers

Es gehört zu den genormten Verfahren.

Vickers
Knoop

Knoop

Wurde als Alternative zum Vickers Verfahren entwickelt.

Knoop
Brinell

Brinell

Hat einen Prüflastbereich von 1 bis 3000 kgf.

Brinell

Das Rockwell Härteprüfverfahren

Das Rockwell-Verfahren ist ein genormtes Härteprüfverfahren nach ISO 6508 und ASTM E18. Es misst nicht die Eindrucksgröße, sondern die bleibende Eindringtiefe eines Eindringkörpers. Dadurch lässt sich der Härtewert direkt und ohne optische Auswertung bestimmen. Rockwell eignet sich besonders für schnelle Prüfabläufe im Makrobereich und wird häufig in der industriellen Qualitätssicherung eingesetzt.

Zur Rockwell Härteprüfung

Das Vickers Härteprüfverfahren

Die Vickers-Härteprüfung ist ein optisches Verfahren nach ISO 6507 und ASTM E384. Dabei erzeugt eine Diamantpyramide einen bleibenden Eindruck, dessen Diagonalen vermessen werden. Die Methode eignet sich für Mikro-, Kleinlast- und Makrobereich und liefert präzise Ergebnisse, insbesondere bei harten Werkstoffen, dünnen Schichten und kleinen Prüfbereichen.

Zur Vickers Härteprüfung: Härte nach Vickers bestimmen

Das Knoop Härteprüfverfahren

Das Knoop-Verfahren ist ein optisches Härteprüfverfahren nach ISO 4545 und ASTM E384. Es wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen sehr kleine oder empfindliche Prüfflächen untersucht werden. Durch den länglichen Eindruck eignet sich Knoop besonders für dünne Schichten, spröde Werkstoffe und Materialien wie Glas oder Keramik, bei denen andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen.

Zur Knoop Härteprüfung

Das Brinell Härteprüfverfahren

Das Brinell-Verfahren ist ein genormtes Härteprüfverfahren nach ISO 6506 und ASTM E10. Dabei wird eine Hartmetallkugel mit definierter Prüfkraft in die Oberfläche gedrückt und der verbleibende Eindruck optisch vermessen. Brinell eignet sich besonders für grobkörnige oder inhomogene Werkstoffe wie Gussmaterialien, da der größere Eindruck einen repräsentativen Mittelwert liefert.

Zur Brinell Härteprüfung

Weitere Prüfverfahren

Leeb Prüfung

Shore-Prüfung

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