Härte-Wissen

Theorie der Härteprüfung

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Hier finden Sie Wissenswertes zu den Grundlagen der Härteprüfung, zu den gängigsten genormten Prüfverfahren Rockwell, Brinell, Vickers und Knoop sowie zu weiteren Prüfverfahren wie der Kohlenstoff-, Kunststoff- und der Leeb-Prüfung.

Das Knoop-Verfahren ist ein statisches Härteprüfverfahren, das als Alternative zum Vickers Verfahren entwickelt wurde und besonders zur Prüfung von dünnen Schichten bzw. spröden Materialien angewendet wird. Es lässt sich wie folgt charakterisieren:

  • Es gehört zu den genormten Verfahren (ISO 4545, ASTM E384).
  • Das Knoop-Verfahren hat einen Prüflastbereich von 10gf bis 2kgf, das heißt mit diesem Verfahren lässt sich im Mikro- und im Kleinlastbereich Härte prüfen.
  • Es handelt sich um ein optisches Verfahren. Zur Ermittlung des Härtewertes eines Prüfstückes wird die Eindrucksgröße gemessen, die der Eindringkörper hinterlässt.
  • Form und Material des Eindringkörpers: Der Eindringkörper ist eine Diamantpyramide mit rhombischer Grundfläche, die einen Längskantenwinkel von 172,5° sowie einen Querkantenwinkel von 130° besitzt.